
Wenn ich nicht gerade kleine, gemeine Artikel für dieses Weblog schreibe, arbeite ich an meiner Dissertation zum Thema „Antisemitismus und völkisches Denken in der Ethnologie“. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift iz3w (Nr. 317) ist nun ein Artikel von mir erschienen, den ich auf dieser Seite gerne zur Verfügung stellen möchte.
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Wie kommt es, dass die deutschen Begründer der Ethnologie bei ihrer Beschreibung afrikanischer „Völker“ auf antisemitische Stereotype zurückgriffen? Die Analyse grundlegender ethnographischer Studien von Leo Frobenius gibt darüber in erschreckender Weise Aufschluss. Doch obwohl der Antisemitismus das Denken von Frobenius, Mühlmann oder Thurnwald durchzieht, möchte die heutige Ethnologie kaum etwas davon wissen.
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Den kompletten Artikel gibt es hier als PDF-Datei




1 Antwort bis jetzt ↓
1 keine zeit // Mai 13, 2010 at 13:14
habe leider keine Zeit um den Artikel zu lesen, was mir aber einfällt und nicht 100% vom Thema und Region gleich ist, sind die zeitgenössischen Kommentare der Deutschen entweder Militär oder aus der Diplomatie die die Armenier im osmanischen Reich mit den Juden gleichsetzen oder sogar schlechter. Bis zum Hetzer Karl May, der ja eindeutig die Armenier als schlecht darstellt.
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